{"id":38,"date":"2015-12-30T17:34:58","date_gmt":"2015-12-30T16:34:58","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wp\/?page_id=38"},"modified":"2015-12-30T17:34:58","modified_gmt":"2015-12-30T16:34:58","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.vfb-effringen.de\/?page_id=38","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p>Vorwort:<\/p>\n<p>Diese Chronik wurde anhand m\u00fcndlicher \u00dcberlieferungen, aus Chroniken fr\u00fcherer Jubil\u00e4umsfeiern und den vorhandenen Protokollb\u00fcchern zusammengestellt. Leider sind Aufzeichnungen der fr\u00fchen Jahre des Vereins nicht mehr vorhanden.<\/p>\n<p>Die Vereinsgeschichte:<\/p>\n<p>Im Jahre 1921 fanden sich sportbegeisterte junge Menschen zusammen und gr\u00fcndeten den Verein f\u00fcr Bewegungsspiele e.V. (VfB) Effringen. Ihr Ziel war es die Freizeit sinnvoll zu verbringen. Fritz R\u00f6hm \u00fcbernahm damals die F\u00fchrung des neuen Vereins.<\/p>\n<div class=\"text_exposed_show\">\n<p>In der Anfangszeit wurden von Effringer Fu\u00dfballfreunden \u201eWettspiele\u201c -so nannte man damals die sportlichen Bet\u00e4tigungen- untereinander ausgetragen; es waren also noch keine organisierten Verbands(fu\u00dfball)spiele. Diese Spiele fanden auf verschiedenen Gemarkungsteilen statt. So traf man sich zum Fu\u00dfballspielen in der \u201eWerre\u201c, am \u201eAlten Wildberger Weg\u201c oder auf dem \u201eTr\u00f6lleshof\u201c. Die Spielfelder der damaligen Zeit waren nat\u00fcrlich nicht vergleichbar mit den heutigen Sportpl\u00e4tzen. Die Bev\u00f6lkerung Effringens distanzierte sich zu der Zeit noch gr\u00f6\u00dftenteils vom Geschehen des Vereins.<\/p>\n<p>Ab dem Jahre 1924 wurden dann regelm\u00e4\u00dfig organisierte Fu\u00dfballspiele gegen ausw\u00e4rtige Mannschaften ausgetragen. Diese Begegnungen fanden dann schon auf dem eigenen Spielfeld (bei der Sch\u00f6nbronner Halle) statt. Wie bereits erw\u00e4hnt war es mit dem heutigen nicht vergleichbar. So diente eine ehemalige Lehmgrube, die das Material f\u00fcr die Herstellung von Dachziegeln in der nahegelegenen \u201eZiegelh\u00fctte\u201c lieferte, als Sportplatz. Es waren alles andere als ideale Bedingungen: Vor allem bei l\u00e4ngeren Schlechtwetterperioden waren die Fu\u00dfballschuhe in entsprechendem Zustand. Hinzukam, dass die Schuhe von den Reservespielern wie auch Spielern der ersten Mannschaft getragen wurden. Umso wichtiger war danach die Arbeit von Fritz Kohler, Schuhmachermeister, der von 1921 -39 Zeugwart war.<br \/>\n1925 wurde das beschriebene Spielfeld mit einem Pokalturnier eingeweiht. Dabei wurde auch ein 2000 Meterlauf vom Kilometerstein (beim Pflug) bis zur heutigen G\u00e4rtnerei Frauer (Ortseingang Wildberg) durchgef\u00fchrt. Diese Veranstaltung kam nicht nur bei der sportbegeisterten Bev\u00f6lkerung gut an; vielmehr bewunderten gestandene Effringer B\u00fcrger die Sportler. Leider verpasste Petrus damals schon den Effringern Schneckenwetter: Die Teilnehmer des Laufes mussten sich den Schlamm nach einem wolkenbruchartigen Regen, im Strassengraben der noch nicht kanalisierten Hauptstrasse, vom Leibe waschen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1927 wurden ganz andere Anforderungen an die Sportler gestellt: Es wurden Singstunden angeordnet (von wem ist nicht \u00fcberliefert)! Da Sportlieder nicht zum g\u00e4ngigen Gesangsrepertoire geh\u00f6rten bat Lehrer Gutekunst einmal w\u00f6chentlich zur Singstunde in das Vereinslokal \u201eHirsch\u201c. Dass auf vollst\u00e4ndiges und p\u00fcnktliches Erscheinen Wert gelegt wurde braucht nicht besonders erw\u00e4hnt zu werden. Im Dezember 1927 fand ausserdem im \u201eHirschsaal\u201c eine Weihnachtsfeier mit Tombola statt. Der erste Preis war ein Grammophon (gestiftet von Emil Bihler, damals 1. Vorsitzender)!<\/p>\n<p>\u00dcber ein kleines Verm\u00f6gen in H\u00f6he von DM 100 auf dem Vereinskonto konnte 1928 der erste Vorsitzende (Gottlob Eisenbeis) berichten. Damals betrug der Beitrag viertelj\u00e4hrlich 1 Reichsmark bzw. f\u00fcr Jugendliche die H\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Nach den ersten Jahren stellten sich auch sportliche Erfolge ein. So ist \u00fcberliefert, dass der VfB als damaliger Gruppenzweiter der Bezirksstaffel den Tabellenersten 1.FC Altburg mit 2:1 schlug.<\/p>\n<p>In der nachfolgenden Zeit der Inflation und wachsender Arbeitslosigkeit, die einen Einschnitt in das seitherige Gemeindeleben brachte, erkannten die B\u00fcrger gl\u00fccklicherweise die positiven Seiten des Sports. U.a. war die Leichtathletik fester Bestandteil der Sportveranstaltungen. So konnte nach dreimaligem Gewinn des Waldlaufturniers Jakob Nikolaus den Wanderpokal nach Hause tragen.<\/p>\n<p>Durch die politische Situation nach der Machtergreifung durch die NSDAP gestaltete sich das Vereinsleben immer schwieriger. Wenig ist aus dieser Zeit dokumentiert: Bei der Weihnachtsfeier 1933 wurden erstmals 2 Theaterst\u00fccke aufgef\u00fchrt (Anmerkung: Seit einigen Jahren ist die Theatergruppe des VfB und des Gesangvereins \u201eEintracht\u201c mit Erfolg aktiv). Aus dem Jahr 1934 ist noch \u00fcberliefert, dass der Vereinsausflug an den Bodensee ging. Neben einer Motorbootfahrt war die Besichtigung eines Zeppelins (LZ 129) in Friedrichshafen der H\u00f6hepunkt. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kam das Vereinsleben dann aber ganz zum erliegen.<\/p>\n<p>Mit der Neugr\u00fcndung des VfB am 12.September 1946 lie\u00df man die j\u00fcngere Vergangenheit hinter sich. Das \u00f6rtliche Vereinsleben wurde erweitert und aufgewertet. Neben den beiden Vorsitzenden (Ernst Volz und Willy Schroth) hatte der VfB auch einen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (Jakob Geigle). Die Vereinsfinanzen \u00fcbernahm Karl Rathfelder.<\/p>\n<p>In der Nachkriegsvereinsgeschichte markiert das Jahr 1949 zwei H\u00f6hepunkte: Der VfB gewann in Emmingen das Fu\u00dfballturnier der A-Klasse (heutige Bezirksliga) mit Siegen \u00fcber Haiterbach, Oberjettingen und die Gastgeber-Elf. Preis war ein holzgeschnitztes Schwarzwaldbild. Es h\u00e4ngt heute neben dem Troph\u00e4enschrank im Sportheim. Wichtiger aber war f\u00fcr die Mitglieder, dass das wiedererrichtete Effringer Spielfeld nach wochenlanger Gemeinschaftsarbeit eingeweiht wurde.<\/p>\n<p>Auch 1952 war ein Jahr \u00fcber das einiges in den Annalen steht. So stellte der erste Vorsitzende Jakob Geigle der Generalversammlung seinen Plan vor wonach weitere Abteilungen aufgenommen werden sollten, u.a. ein kulturelle Abteilung. Auch der Aufbau einer B\u00fccherei f\u00fcr die Sportjugend sollte in Angriff genommen werden. Mit einem Jahr Versp\u00e4tung wurde dann am 29.6.52 das 30-j\u00e4hrige Vereinsjubil\u00e4um in Verbindung mit einem Pokalturnier gefeiert. Welch` guten Namen der VfB hatte best\u00e4tigte die Anwesenheit des 1. und 2. Vorsitzenden des W\u00fcrttembergischen Fu\u00dfballverbandes. Vom Festablauf ist folgendes \u00fcberliefert: \u201eMittags bewegte sich der Festzug angef\u00fchrt von den Festreitern und der Musikkapelle Wendlingen durchs Dorf. Es folgten die in wei\u00df gekleideten Festdamen, die dem ganzen eine ganz besonders festliche Note gaben. Jakob Geigle konnte eine sehr stattliche Zahl Sportbegeisterter auf dem H\u00f6hensportplatz begr\u00fc\u00dfen. Abends erfolgte dann nach den Kl\u00e4ngen der Musik aus Wendlingen der R\u00fcckmarsch ins Dorf. Bis zum fr\u00fchen Sonntagmorgen wurde dann im Hirschsaal gefeiert.\u201c<\/p>\n<p>Das erste eigene Sporthaus konnte 1956 am damaligen Sportplatz eingeweiht werden. Die Errichtung des Geb\u00e4udes war nur durch die Mithilfe aller Vereinsmitglieder, die entweder tatkr\u00e4ftig mithalfen oder das Projekt finanziell unterst\u00fctzten m\u00f6glich. Das Bauholz wurde damals von der Gemeinde gestiftet.<\/p>\n<p>Sportlich ging`s 1957 aufw\u00e4rts: Der VfB wurde Meister der B-Klasse, Gruppe Nagoldtal und stieg damit in die A-Klasse auf.<\/p>\n<p>Am 3. Juni 1961 beging der VfB sein 40-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Das Festbankett wurde vom Chor des Gesangvereins \u201eEintracht\u201c Effringen er\u00f6ffnet. Ein besonderer H\u00f6hepunkt dieser Veranstaltung war das Zweier-Kunstradfahren der badischen Meisterinnen. Au\u00dferdem wurde ein Radballspiel geboten.<\/p>\n<p>Bei der Generalversammlung 1962 bedauerte der Vorstand, dass die Sportplatzfrage immer noch nicht gekl\u00e4rt sei. Das alte Spielfeld m\u00fcsste erweitert werden, dies sei aber aus Platzmangel nicht m\u00f6glich. Daraufhin bot B\u00fcrgermeister Reinhardt dem Verein ein Waldgrundst\u00fcck in Ortsn\u00e4he zur Errichtung einer Sportplatzanlage an. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde die Anlage geplant und die Leitungen f\u00fcr Wasser und Elektrizit\u00e4t verlegt. Leider f\u00fchrte die schlechte Witterung dazu, dass die Bauma\u00dfnahme mit Verz\u00f6gerung begonnen werden konnte.<\/p>\n<p>Nach sportlichen Misserfolgen stieg der VfB 1963 wieder in die B-Klasse Nagoldtal ab. Im Jahr darauf erfolgte der unmittelbare Wiederaufstieg. Dabei schaffte sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft den Meisterwimpel zu gewinnen.<\/p>\n<p>Ein besonderer Tag in der Vereinsgeschichte ist der 18. September 1965! An diesem Tag wurde das neuerstellte Sportheim eingeweiht. Voller Stolz konnte man die sportliche Heimat vorstellen, die \u00fcber Umkleidekabinen, eine K\u00fcche und einen gro\u00dfz\u00fcgigen Gastraum mit Nebenzimmer verf\u00fcgt. Damit haben sich die Bedingungen der Fu\u00dfballspieler erheblich verbessert. Auch die Zuschauer konnten nun bei schlechter Witterung und nach den Spielen \u201eZuflucht\u201c im gem\u00fctlichen Gastraum finden. Zur Errichtung des Sportheims wurden von den Vereinsmitgliedern \u00fcber 6000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet; weiter wurden DM 3.200 gespendet.<\/p>\n<p>Sportlich miserabel lief es in 1966: Im Mai erfolgte abermals der Abstieg der aktiven Mannschaft in die B-Klasse.<\/p>\n<p>Das heutige Hauptspielfeld konnten im Juli 1967 eingeweiht werden. Aus Anlass der Einweihung fand ein Fu\u00dfballspiel der Bezirksauswahl gegen eine Prominentenmannschaft des MSC Stuttgart statt. Bei den Prominenten wirkten u.a. Georg Thoma (Weltmeister und Olympiasieger in der Nordischen Kombination) und Ringerweltmeister Fritz Stange mit.<\/p>\n<p>Auch in den Jahren 1968 und 1969 fanden Spiele mit Prominentenmannschaften in Effringen statt. In den Mannschaften spielten neben gestandenen Fu\u00dfballern auch viele Motorsportler. So war einmal u.a. Gilbert Gress (franz. Nationalspieler beim VfB Stuttgart) und der Motorrad-Weltmeister Georg Anscheidt mit von der Partie. Schiedsrichter der Partie war Robert Schlienz (VfB Stuttgart).<\/p>\n<p>1968 war auch das Jahr, in dem der Reit- und Fahrverein Effringen gegr\u00fcndet wurde. Er war zun\u00e4chst dem VfB angeschlossen. Er verf\u00fcgt heute \u00fcber ein eigenes gro\u00dfz\u00fcgiges Vereinsgel\u00e4nde mit Reithalle.<\/p>\n<p>Erneut konnte ein Meistertitel nach Effringen geholt werden: 1971 stieg die Aktivenmannschaft wieder in die A-Klasse des Bezirks auf. Leider erfolgte der Abstieg ein Jahr darauf.<\/p>\n<p>Die Feierlichkeiten zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um wurden im Juni 1972 begangen und waren nat\u00fcrlich durch den Wiederabstieg getr\u00fcbt. Ein Festbankett bildete den feierlichen, ein Pokalturnier den sportlichen Rahmen.<\/p>\n<p>Jakob Geigle wurde f\u00fcr seine Verdienste bei der Generalversammlung 1975 zum Ehrenvorsitzenden gew\u00e4hlt. Sein Nachfolger im Amt des ersten Vorsitzenden wurde Rudi Bihler.<\/p>\n<p>Im Jahre 1976 wurde das zweite Spielfeld f\u00fcr den Sportbetrieb freigegeben. Der Bau des zweiten Rasenplatzes war notwendig geworden, nachdem der alte Ausweichplatz in 1973 an den SV Sch\u00f6nbronn abgegeben werden musste und der Spielbetrieb von 5 und mehr Mannschaften den Sportplatz arg strapazierten.<\/p>\n<p>Einen Meilenstein in der Effringer Geschichte stellt das erste Fleckenfest dar, das in 1978 gemeinsam von Gesangverein \u201eEintracht\u201c und VfB veranstaltet wurde. Es hat hohen Zuspruch erhalten und dadurch einen festen Platz im Ortsleben gefunden. Durch einen Wechsel findet es nun in Jahren mit ungerader Zahl statt.<\/p>\n<p>Sportlich astrein lief es in der Spielsaison 79\/80: der VfB schaffte erneut den Meistertitel zu holen und in die Bezirksliga aufzusteigen.<\/p>\n<p>1981 feierte der Verein seinen 60. Geburtstag mit einem Pokalturnier. Neben dem Sport wurde ein musikalisches Rahmenprogramm sowie ein Kinderfest geboten.<\/p>\n<p>Die Saison 81\/82 brachte leider wieder den Abstieg in die B-Klasse. Postwendend konnte in der Saison 82\/83 der Wiederaufstieg in die Bezirksliga gefeiert werden. Wie in der Saison 64\/65 konnten beide Aktivenmannschaften den Meisterwimpel gewinnen.<\/p>\n<p>Durch die Errichtung der \u201eSch\u00f6nbronner Halle\u201c konnte ab 1984 eine alte Tradition wieder aufleben: die Vereine \u201eEintracht\u201c und \u201cVfB\u201c laden ihre Mitglieder und die Bev\u00f6lkerung j\u00e4hrlich zum Unterhaltungsabend ein. Dabei k\u00f6nnen sich die Besucher an Chorvortr\u00e4gen, Theaterst\u00fccken, schmissigen T\u00e4nzen und flotter Musik erfreuen.<\/p>\n<p>Erneuter Abstieg in die Kreisliga A hie\u00df es nach der Saison 84\/85. Nach 2-j\u00e4hriger Zugeh\u00f6rigkeit zum Bezirksoberhaus zeigte sich, dass die Spielst\u00e4rke nicht zum Klassenerhalt ausreichte.<\/p>\n<p>1987 war ebenfalls ein Jahr mit Meilenstein-Charakter: In der Mitgliederversammlung wurde die Gr\u00fcndung der Abteilung \u201cGymnastik\u201c zum 1.1.87 beschlossen. Bereits seit 1983 bildeten die Damen eine Gymnastikgruppe im VfB. Der starke Zuspruch zum sportlichen und geselligen Angebot hat diese Entscheidung best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Im Juli wird erstmals das Fleckenturnier f\u00fcr Freizeit-Fu\u00dfballmannschaften ausgetragen. Es ist nunmehr eine feste Gr\u00f6\u00dfe im Vereinsleben und findet alle 2 Jahre statt. Es wechselt sich mit dem Fleckenfest ab und wird in Jahren mit gerader Zahl ausgetragen.<\/p>\n<p>\u201eEin neuer Platz und g\u00e4nzlich schuldenfrei\u201c war 1987 der Presse zu entnehmen. Der Rasenplatz am Wald, der 1967 eingeweiht wurde, konnte dank des Einsatzes von 60 Mitgliedern in 5000 Arbeitsstunden komplett neu gestaltet werden. Die Sanierungsarbeiten wurden 1988 abgeschlossen und der Platz mit einem Pokalturnier in 1989 eingeweiht.<\/p>\n<p>Die neunziger Jahre waren gepr\u00e4gt durch zahllose Bauma\u00dfnahmen, die n\u00f6tig waren um die sehr sch\u00f6ne Effringer Sportanlage instand zu halten. So wurde 1991 das Sportheim renoviert, 1992 neue Versorgungsleitungen f\u00fcr Wasser und Strom verlegt, 1994 die Duschr\u00e4ume erneuert, 1995 das Sportheim an das Kanalnetz angeschlossen und der 2. Rasenplatz instandgesetzt. Trotz dieser vielf\u00e4ltigen Belastungen steht der VfB wirtschaftlich sehr gut da. Die Mithilfe vieler Mitglieder, die den Verein hier finanziell oder tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzten widerspiegelt das intakte Vereinsleben.<\/p>\n<p>Im sportlichen Bereich hatte der VfB in den 90ern keine so guten Jahre gesehen. Seit dem Abstieg in der Spielsaison 91\/92 in die Kreisliga B spielen die aktiven Mannschaften in der untersten Klasse. Zwar wurden regelm\u00e4\u00dfig Spitzenpl\u00e4tze erreicht, der Aufstieg in die Kreisliga A blieb aber versagt.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 75. Vereinsjubil\u00e4ums konnte Rudi Bihler im Juni 1996 mehr als 450 Mitglieder und Freunde des VfB Effringen in der Sch\u00f6nbronner Halle begr\u00fcssen. Der Festakt war der Anlass verdiente Mitglieder zu ehren und die Gl\u00fcckw\u00fcnsche der Vertreter aus Lokalpolitik und Wirtschaft entgegen zu nehmen. Zweiter Teil der Jubil\u00e4umsfeier war ein Pokalturnier auf dem Sportplatz umrahmt von einem Musikprogramm: Von volkst\u00fcmlicher bis rockiger Musik war alles geboten, so dass Jung und Alt auf ihre Kosten kamen. Der finanzielle Erfolg kam auch daher, dass die ortsans\u00e4ssigen Unternehmen und Betriebe Preise f\u00fcr die Tombola spendeten und dazu die Erstellung der Festschrift durch Annoncen unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p>Sturm \u201eLothar\u201c war zum Jahresbeginn 2000 der Grund warum ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Arbeitseinsatz erfolgen musste. Umgeknickte B\u00e4ume hatten das Hauptspielfeld und die Zuschauerbarriere stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier zeigte sich die Vereinssolidarit\u00e4t: Dank vieler Helfer konnten die Sch\u00e4den vor Beginn der R\u00fcckspielrunde wieder behoben werden.<\/p>\n<p>Zur Jahrtausendwende legte Rudi Bihler sein Amt als 1. Vorsitzender nach 25-j\u00e4hriger Amtszeit nieder. Als Dank und Anerkennung f\u00fcr seine ausserordentlichen Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.<\/p>\n<p>Grosses Augenmerk wird beim VfB auf die Jugendarbeit gelegt; sie ist die Grundlage f\u00fcr sp\u00e4tere Erfolge im Aktivenbereich. Zu Beginn des neuen Jahrtausend spielen in allen Altersklassen eigene Jugendmannschaften inklusive einer M\u00e4dchenmannschaft! Die Betreuung erfolgt durch sehr engagierte und hochmotivierte Vereinsmitglieder, die mit diesen Mannschaften erfolgreich in den einzelnen Staffeln spielen.<br \/>\nDies war ein kurzer R\u00fcckblick auf \u00fcber ein dreiviertel Jahrhundert VfB Effringen. Wir wollen aber keinesfalls nur Vergangenes sehen. Der Blick muss auch in die Zukunft gerichtet sein, weil in dieser schnelllebigen Zeit die M\u00f6glichkeiten der Freizeitgestaltung an Vielfalt kaum noch zu \u00fcberbieten sind; aber auch weil in der Gesellschaft die Bereitschaft sich ehrenamtlich zu engagieren immer mehr nachl\u00e4sst. Wir glauben aber, dass unser Verein auch diese Zeit mit ihren kritischen Situationen meistert. Der Jugend und allen Sportbegeisterten stellen wir Trainingsm\u00f6glichkeiten wie nie zuvor zur Verf\u00fcgung und bieten die Chance \u00fcber den Sport den sozialen Kontakt herzustellen und zu pflegen. Denn da wo Menschen zusammenkommen und miteinander reden, feiern und in sportlicher Gemeinschaft sind gibt es weniger Probleme als anderswo \u2013 Sport verbindet! Deshalb auch die Aufforderung an alle aktiven und passiven Mitglieder sich weiter f\u00fcr ihren VfB Effringen einzubringen. Auch alle Interessierten und Neub\u00fcrger sind herzlich eingeladen beim VfB mitzumachen und Teil am Vereinsleben zu sein. Wir w\u00fcrden uns freuen, wenn sich noch mehr Sportbegeisterte dem VfB als Freund, G\u00f6nner oder Mitglied anschliessen. Sie werden sehen: es macht Spass!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Vorwort: Diese Chronik wurde anhand m\u00fcndlicher \u00dcberlieferungen, aus Chroniken fr\u00fcherer Jubil\u00e4umsfeiern und den vorhandenen Protokollb\u00fcchern zusammengestellt. Leider sind Aufzeichnungen der fr\u00fchen Jahre des Vereins nicht mehr vorhanden. 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